Zentrumsentwicklung: Die grosse Idee für die Zukunft unseres Dorfes

Goldach stärken – Ein Zentrum, das lebt und verbindet

Goldach soll noch attraktiver werden. Für alle Goldacherinnen und Goldacher und diejenigen, die hier arbeiten, einkaufen oder uns einfach besuchen. Als Lebens- und Erholungsraum, gut erschlossen und lebenswert. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei der Gestaltung und Weiterentwicklung unseres Dorfzentrums rund um die Hauptstrasse.

Unser Dorfzentrum soll einladend und grosszügig gestaltet werden, mit Freiräumen und attraktiven Fussgängerbereichen, die Menschen anziehen, zum Flanieren, Einkaufen und Verweilen animieren.

Die Fussgängerinnen und Fussgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer erhalten mehr Gewicht gegenüber dem Individualverkehr, welcher intelligent in das Konzept einbezogen wird, um flüssig und möglichst staufrei durch Goldach zirkulieren zu können.

Bebauung - Verkehr - Freiräume

Schon heute bringt der Bahnübergang den Verkehrsfluss in Goldach zum Stocken. Er wird zunehmend auch zum Sicherheitsproblem, wenn beispielsweise Feuerwehr oder Krankenauto aufgehalten werden. In Zukunft wird das Bahnangebot weiter ausgebaut und die Schranke noch häufiger geschlossen sein. Goldach droht dadurch im Individualverkehr zu ersticken.

Die Verlängerung der Mühlegutstrasse mit SBB-Unterführung wird schon bald den Dorfkern entlasten. Lange Rückstaus auf der Hauptstrasse gehören dann der Vergangenheit an. Durch eine attraktive Strassenraumgestaltung wird der öffentliche Raum aufgewertet und die Aufenthaltsqualität verbessert. Ein vorgelagertes Wechselsignal wird die Autofahrer bei geschlossener Barriere auf diese Alternativroute explizit hinweisen.

Auch der ÖV profitiert von der neuen Verkehrsführung. Nur mit einer Unterführung kann auch weiterhin ein Bus-Taktfahrplan aufrechterhalten werden. Der neue Bushof ermöglicht eine optimale Bahn-/Bus-Anbindung.

Goldach ist ein beliebter Wohn- und Arbeitsort. Er wird weiterhin Menschen anziehen und unserer Gemeinde ein gesundes Wachstum und Wohlstand ermöglichen. Wir wollen diese Entwicklung aktiv begleiten und steuern, damit Goldach lebenswert und attraktiv bleibt.

Eine klare Definition und Entflechtung der Nutzungsbereiche sichert eine zukunftsorientierte Entwicklung des Zentrums. Goldach gibt dem Dorfkern eine überzeugende Struktur für die nächste Generation. Wir schaffen Raum mit Verdichtung gegen innen und sichern gleichzeitig Naherholungsgebiete und den ländlichen Charakter unseres Dorfes.

Mit der Erschliessung des Mühleguts als Wohn- und Arbeitsraum ergeben sich für die Gemeinde neue Perspektiven. Ein massvolles Wachstum wird ermöglicht, das Zentrum von Goldach gestärkt und gleichzeitig die Naherholungszone rund um den Sportplatz Dammweg – der Goldachpark – nachhaltig geschützt. So schaffen wir die Voraussetzung einer dynamischen Entwicklung bei gleichzeitiger Sicherstellung der hochwertigen Lebensqualität von Goldach.

Bebauung
Freiraum
Verkehr

Ziele der Zentrumentwicklung

  • Stärkung des Dorfkerns und haushälterischer Umgang mit dem Boden durch kompakte Bauweise in unmittelbarer Nähe von Zentrum und Bahnhof.

  • Unterschiedliche Nutzungen und Wohnformen schaffen die Voraussetzung für ein durchmischtes, attraktives Quartier mitten in Goldach.

  • Qualitativ hochstehende Natur- und Freiräume, die zum Verweilen einladen und so entscheidende Faktoren sind für ein lebendiges Quartier.
  • Einbindung und Erhalt der angrenzenden Kulturlandschaft als wichtiges Naherholungsgebiet und Vernetzung desselben via Goldach zur Sport- und Erholungsanlage Kellen (Auszonung des Baulandes der Gemeinde in eine Grünzone).

  • Erleichterter Verkehrsfluss über die Bahnlinie durch eine Unterführung in der Verlängerung der Mühlegutstrasse und damit Verbesserung der Erreichbarkeit des Ortszentrums als lokales Geschäftszentrum.

  • Erhöhung der Lebensqualität im (entlasteten) Dorfzentrum dank attraktiver Gestaltung der Strassenräume.

  • Schaffung eines zentralen, öffentlichen Platzes auf dem Schäfli-Areal als lebendiger Ort der Begegnung.
  • Voraussetzungen schaffen, damit öffentliche Busse auch in Zukunft in einem Taktfahrplan verkehren und diese optimal auf die Bahn abgestimmt werden können.